Sitzung: 14.10.2008 Ausschuss für Ordnung, Umwelt und Landschaftsschutz
Herr Wüst
(Ordnungsamt) stellt die Arbeit der Rettungsleiststelle vor und erläutert, wie
die Ausstattung in den vergangenen Jahren schrittweise verbessert wurde.
Herr Mehlkopf
fragt nach, ob die Telefongespräche der Leitstelle aufgezeichnet werden. Dazu
informiert Herr Wüst, dass jedes Telefonat für ein Jahr aufgezeichnet
wird.
Herr Bausemer
hinterfragt, wer über den Einsatz eines Rettungshubschrauber entscheidet. Herr
Wüst stellt dar, dass der bearbeitende Leitstellenmitarbeiter nach der ihm
telefonisch durchgegebenen Lage darüber entscheiden muss. In 99 % der Fälle
wird ein örtliches Rettungsmittel eingesetzt. Im Bedarfsfall kann ein
Hubschrauber innerhalb von 15 Minuten
tagsüber im Landkreis Stendal zur Verfügung stehen.
Herr Mehlkopf
stellt fest, dass die Mitarbeiter der Leitstelle eine verantwortungsvolle
Tätigkeit ausüben, da sie nur nach einem Telefonat die notwendigen Maßnahmen
veranlassen müssen. Dazu erläutert Herr Wüst, dass jeder Mitarbeiter die
notwendige Qualifikation hat. Im Einsatzfall dürfen die Mitarbeiter nicht an
die entstehenden Kosten denken. Im Zweifel müssen sie für den Einsatz
entscheiden.
Herr
Stapel hinterfragt, ob eine Statistik
besteht, wie viel veranlasste Einsätze nicht notwendig waren. Dazu berichtet Herr
Wüst, dass so eine Statistik nicht existiert. Für die Leitstelle ist der
Vorgang zu Ende, wenn der Bürger versorgt ist. Eine Rückmeldung, z.B. vom
Krankenhaus, ob der Einsatz notwendig war, erfolgt nicht. Trotzdem wird von den
Krankenkassen die Notwendigkeit so vieler Einsatzfahrten pauschal in Zweifel
gezogen.
