Sitzung: 23.01.2008 Bau- und Verkehrsausschuss
Herr Schlaak erteilt Herrn Schmidt das Wort und bittet ihn um seine Ausführungen.
Herr Schmidt stellt sich und sein Team der SBV – Stendaler Brücken- und Verkehrsanlagenplanungs-GmbH vor. Er erwähnt die Leistungen des Teams, wie Entwurf und Planung von Brücken und Ingenieurbauwerken, Bauüberwachung bis hin zu Bauwerksuntersuchungen. (siehe Anlage 1, S.2)
Herr Schmidt kommt somit auf die Brücke über den Aland bei Wahrenberg (K 1016) zu sprechen.
Herr Schmidt erklärt anhand von Folien den Brückenzustand. Die aus Stahlbetonfertigteilen bestehende Brücke weist starke Beschädigungen an den Pfeilern auf. Ursache ist eine falsche Betonzusammensetzung. Diese ruft eine chemische Reaktion hervor.
Der Zersetzungszustand ist nicht zu halten, so dass nur noch
eine Erneuerung der Brücke die einzige Möglichkeit ist. (siehe Anlage 1, S. 3
u. 4)
Herr Schmidt macht einige Ausführungen zur Brücke Wahrenberg – Neubau.
Er sagt, dass es sich hierbei um eine wartungsfreie Konstruktion handelt,
Rahmenriegel in Stahlverbundbauweise. Das größte Problem ist, dass die neue
Brücke an die gleiche Stelle der alten Brücke errichtet werden muss. Die neue
Brücke Wahrenberg wird ähnlich der alten. Die Kosten belaufen sich auf ca. 2
Mio. (siehe Anlage 1, S. 5)
Herr Schlaak dankt Herrn Schmidt für seinen Vortrag
und bittet die Anwesenden, ihre Fragen zu stellen.
Herr Stern möchte wissen, wann die Brücke gebaut wird.
Frau Theil sagt, dass die alte Brücke noch bis 16 t zugelassen ist und
auf keinen Fall für 2008 die neue Brücke geplant ist, höchstwahrscheinlich
2009/2010.
Herr Schmidt erklärt, dass alle 3 Monate eine Überprüfung der alten Brücke erfolgt, nicht der Verkehr ist ausschlaggebend, sondern hauptsächlich die Eigenlast durch die Bauart der Brücke.
Herr Bausemer fragt nach der Dauer der Bauzeit einer neuen Brücke.
Herr Schmidt antwortet, dass bei guten Witterungsbedingungen, ja nach
Baubeginn, man mit 10 Monaten bis zu einem Jahr rechnen muss. Zum Beispiel
Beginn im März, bei optimaler Vorbereitung, bis Fertigstellung im Dezember.
Herr Tanne fragt nach den Kosten der erforderlichen Bohrproben.
Herr Schmidt spricht von 30 bis 35 T€.
Herr Schlaak beendet die Diskussionsrunde und dankt nochmals Herrn
Schmidt für seine interessanten Ausführungen.
