Herr Tanne bittet Herrn Wulfänger um Informationen zum Nahverkehrsplan und zur Erläuterung der Kosten.

 

Herr Wulfänger hält einen Vortrag zum Nahverkehrsplan und geht die Eckpunkte durch, die im Nahverkehrsplan und in der Fördersatzung enthalten sind.

 

Der Nahverkehrsplan und die Fördersatzung werden am 23.04.09 auf dem Kreistag behandelt.

 

In der Diskussion bemerkt Herr Riemann, dass es Interessenkonflikte gibt. Erstens wollen die Busunternehmen Geld verdienen. Zweitens soll der Landkreis gegensteuern, was ihm nie gelungen ist. Hier müssen Kompromisse gefunden werden, wo beide Parteien damit leben können.

Wie die Busse fahren, das kann nicht funktionieren. Man muss der Bevölkerung entgegenkommen. Man kann aber nicht jedes Bedürfnis befriedigen. Als Beispiel führt er an, dass 3 bis 4 Kinder mit dem Bus zur Schule abgeholt werden. 20 Minuten später werden die älteren Kinder abgeholt. Außerdem muss von den Kindern mehr Disziplin verlangt werden.

Es muss ein Kompromiss gefunden werden. Man muss einiges nicht berücksichtigen, man muss rigoroser vorgehen.

 

Herr Wulfänger: Die Konzessionen wurden vom Regierungspräsidium für 44 Linien für einen langen Zeitraum vergeben. Der Landkreis hat dagegen geklagt. Tarife wurden erhöht.

Jetzt kann der Landkreis die Genehmigung selbst vergeben.

Der alte Nahverkehrsplan wurde nicht umgesetzt.

Die Genehmigung soll das Unternehmen erhalten, bei dem man die meisten Leistungen bekommt.

 

Herr Riemann meint, dass die Resonanz mit kleinen Unternehmen positiv war.

 

Herr Wulfänger: Es gibt ca. 10 Kriterien, die bei der Auswahl der Angebote berücksichtigt werden.

 

Herr Tanne: Ziel ist es, die Busunternehmen der Region in Arbeit zu bringen.