Herr Stapel erteilt Herrn Falkhofen das Wort und bittet um seine Ausführungen.

Herr Falkhofen spricht zum Thema.

Die Präsentation ist der Niederschrift als Anlage TOP 9 beigefügt.

Herr Stapel bedankt sich und eröffnet die Diskussion.

Herr Schreiber: Kommen die Einheiten zum Einsatz?

Herr Falkhofen: Im Übungsfall und natürlich im Ernstfall.

Herr Schober: Die Katastrophenschutzeinheiten hält der Landkreis vor, damit im Katastrophenfall der Landkreis innerhalb der Landkreisgrenzen tätig werden kann bzw. Nachbarlandkreise auf Anforderung unterstützt werden können. Natürlich kommen diese Einheiten dann zum Einsatz.

Herr Falkhofen: Im Landkreis wurde dieser Erlass umgesetzt  mit entsprechenden Vereinbarungen mit Gemeinden, Vereinen und Hilfsorganisationen. Es wurden bereits finanzielle Mittel in den Kauf der entsprechenden Technik investiert. Auch das Land und der Bund haben sich daran beteiligt. Natürlich muss die Technik auch  erneuert werden.

Herr Stapel: In der Presse war ein großer Artikel mit einer Beschwerde der Wasserrettung Tangermünde. Es wird über die ausbleibende Unterstützung durch den Landkreis berichtet.

Herr Falkhofen: Der Vorsitzend der Ortsgruppe hat sich daraufhin gemeldet und telefonisch entschuldigt. Das war nicht mit ihm abgestimmt. Der Artikel wendet sich an die Stadt und den Landkreis. Teilweise stimmen diese Vorwürfe so nicht. Dem Landkreis ist bekannt, dass die Ortsgruppe eine entsprechende Immobilie sucht. Der Landkreis ist gerne zur Unterstützung bereit.  Der Zeitungsartikel hat sich schnell relativiert.

Herr Stapel: Das würde ich gern in der Zeitung lesen. Eine Gegendarstellung sollte sein. So kann es nicht stehen bleiben.

Herr Wulfänger: Die Wasserrettung als Verein nimmt nicht nur Aufgaben für den Landkreis war.  Im Haushalt sind seit vielen Jahren 3.900 € eingestellt. Nimmt man nur eine Taucherausrüstung für ca. 400 bis 600 € kann man ausrechnen was angeschafft werden kann. Der Landkreis hat in Tangermünde keine entsprechende Immobilie für die Zwecke des Vereins. Der Verein sollte sich mit der Stadt Tangermünde in Verbindung setzen. Nicht auf jeden Artikel in der Presse sollte man reagieren.